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Musical-Projekt „Das Mondmädchen“: Zwei Aufführungen am Wochenende

Ein außergewöhnliches Projekt nähert sich rasant seinem Höhepunkt: Am Samstag, 8. September, um 18.30 Uhr und am Sonntag, 9. September, um 16 Uhr wird das von den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen selbst mitgestaltete Musical „Das Mondmädchen“ im Gemeindezentrum am Knüll, Karl-Bartels-Weg in Höxter, aufgeführt. Der Eintritt ist frei, alle sind dazu eingeladen.

Mondmädchen

Unter dem Motto „Art of Vielfalt“ versucht eine große Gemeinschaft von Akteuren und Unterstützern, viele junge Menschen ganz unterschiedlicher Kulturen zusammenzubringen. In enger Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter hat der Verein Welcome aus Höxter die Federführung übernommen. So ist es gelungen, die Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW von dem Projekt zu überzeugen und sie für eine großzügige Unterstützung zu gewinnen.

22 Kinder bringen eigene Interpretation auf die Bühne
So konnten 22 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 17 Jahren in den Sommerferien im großen Kirchensaal des evangelisch-freikirchlichen Gemeindezentrums Am Knüll in Höxter sieben Tage lang intensiv und mit viel Eifer proben. Sie bringen gemeinsam mit Choreographin Janet Topf (Tanzetage) und unter musikalischer Leitung von Petra Salzburger-Brehmer ihre eigene Interpretation des Buches „Das Mondmädchen“ von Mehrnousch Zaeri-Esfahani auf die Bühne.

„Sie haben das Musical nach ihren eigenen Vorstellungen entwickelt. Es gab kein fertiges oder vorgegebenes Konzept“, erklärt Annette Hesse vom Verein Welcome, die sich sehr über die Unterstützung dieses außergewöhnliches Projektes gefreut hat. Gefördert wird es durch die Landesministerien für Schule und Bildung sowie für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration und den Kreis Höxter mit dem Kommunalen Integrationszentrum unter Federführung von Tuija Niederheide. Unterstützung finden sie bei der Musikschule Höxter, bei der Baptisten-Gemeinde in Höxter, der Tanzetage, der evangelischen Weser-Nethe-Kirchengemeinde und dem Rotary-Club Höxter.

„Wir möchten der Bevölkerung zeigen, dass es möglich ist, viele Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund für ein Projekt zusammenzubringen“, sagt Tuija Niederheide. „Kinder und Jugendliche ohne Blick auf ihre Herkunft oder persönliche Geschichte entwickeln etwas gemeinsam und haben sehr viel Spaß dabei.“ Die Organisatoren haben sich sehr über das Engagement der Eltern gefreut. Sie sorgten zum Beispiel dafür, dass es für die jungen Bühnenakteure gesponserte kostenlose Mittagessen in den Pausen gab. Nur mit Hilfe der Unterstützer war es möglich, dass die jungen Leute kostenfrei an diesem Projekt teilnehmen können.

Auch der Eintritt zu den beiden Aufführungen am 8. und 9. September ist frei.

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