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Große Beteiligung an Telefonaktion

In jedem Fall sei ein Arztbesuch dringend zu empfehlen. „Auch bösartige Erkrankungen wie Tumore lassen sich im Regelfall sehr gut behandeln, wenn sie früh genug erkannt werden“, ergänzt Dr. Florian Dietl, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirugie (Bauchchirurgie) am St. Josef Hospital Bad Driburg. „Die Zeit ist der entscheidende Faktor“, machte er seinen Anrufern deutlich.

Während der Telefonaktion der kommunalen Gesundheits- und Pflegekonferenz waren (vorne, v. l.) Traute Peters (Selbsthilfevereinigung „Ilco“), Iris Schäfers (Stoma-Schwester am St. Josef Hospital Bad Driburg), Dr. Florian Dietl (Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirugie St. Josef Hospital Bad Driburg), Gerhard Gröne (AOK Nordwest), (hinten, v. l.) Dr. Marcus Rübsam (Chefarzt der Abteilung Innere Medizin, Gastroenterologie und Kardiologie am St. Josef Hospital Bad Driburg) und Dr. Harald Fischer (Leitender Arzt der Klinik Rosenberg in Bad Driburg) im Dauereinsatz. Der Leiter der Kommunalen Gesundheitskonferenz, Kreisdirektor Klaus Schumacher (hinten, 2. v. r.) und Alfreiemers (Geschäftsführer der Gesundheitskonferenz, hinten r.) freuten sich über die sehr gute Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Mehr als 50 Anrufer haben das Angebot der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Kreis Höxter genutzt und sich telefonisch von ausgewiesenen Experten zum Thema bösartige Darmerkrankungen beraten lassen.

„Besonders häufig wurden Fragen zu Erkrankungszeichen wie Durchfall oder Blut im Stuhl gestellt. Die Betroffenen sind in diesen Fällen häufig verunsichert und beunruhigt. Obwohl diese Symptome nicht zwingend eine bösartige Erkrankung zur Ursache haben müssen, sollten sie ernst genommen werden“, erklärt Dr. Marcus Rübsam, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin, Gastroenterologie und Kardiologie am St. Josef Hospital Bad Driburg.

Viele Menschen nutzten die zweistündige Telefonaktion auch, um sich bei den Experten über die richtige Nachsorge im Anschluss an die Behandlung schwerwiegender Darmerkrankungen zu informieren. Dr. Harald Fischer, leitender Arzt der Klinik Rosenberg in Bad Driburg, hob in den Gesprächen dabei die besondere Rolle der Rehabilitation hervor. „Unser Ziel ist es, die Patienten sowohl bei der körperlichen als auch bei der psychischen Genesung zu unterstützen“, so Dr. Fischer.

Zahlreiche Anrufer suchten ebenfalls den Rat von Iris Schäfers. Als Stoma-Schwester berät und schult sie am St. Josef Hospital Bad Driburg unter anderem Patienten, die mit einem künstlichen Darmausgang leben. „Wichtig ist es, durch das persönliche Gespräch Ängste zu nehmen und nützliche Tipps zu geben, damit die Betroffenen weiterhin ihr Leben genießen können und nicht durch zusätzliche Komplikationen belastet werden“, erläuterte Schäfers. 

Als Vertreterin der Selbsthilfevereinigung „Ilco“ informierte Traute Peters auch über die Möglichkeiten, sich mit anderen Betroffenen aus der Region auszutauschen.

„Es freut mich sehr, dass unser Angebot auf so großes Interesse gestoßen ist. Ich hoffe, dass wir möglichst vielen Menschen helfen konnten“, sagte der Vorsitzende der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Kreis Höxter, Kreisdirektor Klaus Schumacher.