Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Wenn Sie dies nicht wünschen, verlassen Sie die Seite oder ändern Ihre Einstellungen in Ihrem Browser. Weitere Informationen finden Sie hierOK
schriftAAA

Suche

Den Übergang in Studium und Ausbildung erfolgreich gestalten

Das Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wird im Kreis Höxter weiter mit Leben gefüllt. Das zeigte nun eine Initiative der Kommunalen Koordinierungsstelle Kreis Höxter, die in verschiedenen Gremien Vorschläge zur weiteren Optimierung der Angebotsvielfalt erarbeitete.

Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und dem Schulamt für den Kreis Höxter richtete die Koordinierungsstelle eine Sitzung des Beirates Schule-Beruf aus. Dabei stand vor allem das Internetportal für Berufsfelderkundungen im Mittelpunkt, welches über die Internetseite „www.berufsfelderkundung.kreis-hoexter.de“ zu finden ist. Hier können Schülerinnen und Schüler, die in der Jahrgangsstufe Acht an drei verbindlichen Berufsfelderkundungstagen teilnehmen, verschiedene Angebote von Firmen finden und direkt ihren Platz buchen. Dabei sparen sie genauso wie die Lehrkräfte und die Betriebe viel Zeit, denn ein aufwändiges Bewerbungsverfahren ist nicht notwendig und die Angebote stehen gebündelt auf einer einzigen Plattform zur Verfügung.

1000_Kommunale_Koordinierungsstelle_Gruppe
Das vielfältige Angebot zum Übergang in Studium und Ausbildung brachten zur Sprache (von links): Marcus Benninca, Teamleitung U25 Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit, Katrin Niemann, Leiterin der Kommunalen Koordinierungsstelle Kreis Höxter, Dominic Gehle, Leiter der Abteilung Bildung und Integration Kreis Höxter, und Schulrat Hartmut Bondzio.


Die Agentur für Arbeit stellte im Besonderen ihre Angebote für Flüchtlinge vor. Den jungen Menschen, die vor Krieg geflohen sind, soll die Chance eröffnet werden, ein kombiniertes Angebot von Sprachförderung und beruflicher Orientierung zu erhalten, wie zum Beispiel bei der Maßnahme „Perjuf – Perspektive für junge Flüchtlinge“. Auf große Resonanz stieß die Idee, direkt im Anschluss weitere Veranstaltungen für Schulen und Wirtschaftsvertretungen anzubieten, um die Flut von Terminen und Gremien zu reduzieren und einen Mehrwert für alle Beteiligten zu schaffen.

So diskutierten Unternehmen, Kammern und Verbände zum Beispiel, wie die Flut an Messen und Berufsmärkten zielführend reduziert werden könne. Hier soll ein gemeinsamer Runder Tisch Vorschläge entwickeln. Die Kommunale Koordinierungsstelle organisiert die Folgeveranstaltung.

Welche wichtige Rolle die Potenzialanalysen bei den Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Acht spielen, wurde bei der Versammlung der Lehrkräfte für Studien- und Berufsorientierung deutlich. Hier wurden aktuelle Informationen zu deren Umsetzung präsentiert und diskutiert. Diese Potenzialanalysen zeigen den Jugendlichen ihre Möglichkeiten und Stärken auf. Sie bilden in den Schulen den Start in die Berufsorientierung.

Das Schulamt für den Kreis Höxter unterstützt die Umsetzung der Inklusion in Schulen durch verschiedene Angebote der Inklusionsfachberatung und der Inklusionskoordination. Deshalb stellten sich die zuständigen Mitarbeiterinnen Frauke Stotz und Sabine Lüttenberg den Lehrkräften vor.

Um die Vielfalt an Maßnahmen, Projekten und Angeboten zur Berufsorientierung, Ausbildungssuche und erfolgreichem Durchlaufen der Ausbildung gebündelt und übersichtlich darzustellen, hat die Kommunale Koordinierungsstelle Kreis Höxter einen Angebotsatlas veröffentlicht. Diese Broschüre ist als Download auf der Internetseite der Kommunalen Koordinierungsstelle zu finden unter „www.berufsorientierung.kreis-hoexter.de“. Dort gibt es auch weitere Informationen rund um das weite Themenspektrum des Übergangs ins Studium oder in die Ausbildung.