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Kommunales Integrationszentrum und Integrationsverein Brücke Moct laden ein - Interaktives Theater zur deutsch-russischen Kultur

„Nachtigall, o Nachtigall – Einladung zum Gespräch“ heißt das interaktive Theaterstück, zu dem das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter und der Verein Brücke Moct am Montag, 21. November, in die Aula des Petrus-Legge-Gymnasiums in Brakel einladen.

Im Mittepunkt stehen dabei die Themen Flucht und Vertreibung. Einlass ist ab 16 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

Das Publikum erwartet mit „Nachtigall, o Nachtigall“ ein spannender Mix aus Theaterstück, musikalischer Videokomposition und Diskussion. In einem interaktiven Format werden interessante Episoden der russlanddeutschen Geschichte erzählt.

„Flucht und Vertreibung haben das deutsch-russische Verhältnis in der Vergangenheit oft geprägt und belastet. Millionen Menschen litten unter dem Verlust von Heimat, Angehörigen oder Freunden“, sagt Agnieszka Weisser vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter. „Aus der russlanddeutschen Geschichte lassen sich deshalb viele Bezüge zur aktuellen Flüchtlingssituation herstellen.“

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Laden am Montag, 21. November, zum interaktiven Theater in das Petrus-Legge-Gymnasium ein: (v. l.) Olga Sototschkin (Verein Brücke Moct), Agnieszka Weisser (Kommunales Integrationszentrum des Kreises Höxter), Schulleiter Thomas Freye und Ludmilla Rode (Verein Brücke Moct).


Ihr Publikum möchten die Schauspielerinnen und Schauspieler von „Nachtigall, o Nachtigall“ vor allem zum Nachdenken anregen. „Flucht und Vertreibung sind traumatische Einschnitte in die Leben der Betroffenen. Darauf möchten wir aufmerksam machen“, erläutert Katja Beil vom Ensemble „Theater a Parte“ aus Witten, das das Stück inszeniert.

„Mit seinem integrativen Ansatz ist die Aufführung für alle Menschen – egal ob mit und ohne Migrationshintergrund – bestens geeignet“, sagt Olga Sototschkin von der Migrantenselbstorganisation Brücke Moct aus Brakel.

Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, beziehen die Schauspieler ihr Publikum auch direkt in das Stück mit ein. „Die theatralische Handlung entwickelt sich zu einer Reihe von Videos und wird schließlich zu einer interaktiven Diskussion zwischen den Schauspielern und den Zuschauern“, so Beil.

Zu der Aufführung sind auch Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren herzlich eingeladen. Das Team vom Verein Brücke Moct bietet vor und nach dem Theaterstück vor der Aula des Petrus-Legge-Gymnasiums Kaffee und Kuchen an.

Bereits am Vormittag des 21. Novembers findet eine Aufführung für die 9. und 10. Klassen des Petrus-Legge-Gymnasiums und der Realschule Brakel statt.