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The Young Americans liefern eindrucksvollen Beweis für integrative Wirkung von Musik

Pure Lebensfreude, unbegrenzte Energie und hochemotionale Momente – das alles haben die Young Americans in die Aula des König-Wilhelm-Gymnasiums in Höxter gebracht.

Vor ausverkauftem Haus präsentierten sie gemeinsam mit 120 Kindern und Jugendlichen aus den Kreisen Höxter und Holzminden eine abwechslungsreiche Show, die allen lange im Gedächtnis bleiben wird.
 

Young_Americans_Freude
Lebensfreude pur! Mit vollem Elan zeigten die Workshop-Teilnehmer, was sie an nur zwei Tagen gelernt haben. Die unbändige Energie, die von den Musikstudenten aus Los Angeles vermittelt wurde, sprang sofort auf das Publikum in der voll besetzten Aula des König-Wilhelm-Gymnasiums über.


Eine gewisse Spannung lag in der Luft, als das Licht ausging und die Show begann. Ist es wirklich möglich, innerhalb von nur zwei Tagen mit 120 musikbegeisterten jungen Menschen, darunter knapp 60 Geflüchtete, die in den beiden Kreisen vorübergehend eine neue Heimat gefunden haben, eine Show einzuüben? Der tosende Applaus am Ende war die bessere Antwort als jedes „Ja“. Schon die ganz spezielle Stimmung in der Aula ließ von Anfang an jeden Zweifel schnell verschwinden. Bei den frenetisch umjubelten Gruppenbildern vor dem Auftritt konnte man ahnen: Dies wird ein ganz besonderer Nachmittag!

Im ersten Teil der Show zeigte das Ensemble der Young Americans, was passiert, wenn man hochbegabten Musikstudenten die Möglichkeit gibt, ihrer Begeisterung für die Materie freien Lauf zu lassen. In einer bunten Mischung der unterschiedlichsten Stilrichtungen ging es von stillen Balladen über mitreißenden Rock’n Roll bis hin zu Hip Hop und Medleys bekannter Welthits. Und es dauerte gar nicht lange, da tanzte das Publikum mit und klatschte dabei vor Begeisterung in die Hände. Als kleines Bonbon gab es als letztes Stück in einer mehrstimmigen Chordarbietung „Kein schöner Land“ – auf Deutsch!

Das Lampenfieber der Workshop-Teilnehmer ist dann während der Pause sicherlich noch etwas angestiegen, doch die allgemeine Hochstimmung in der Aula half allen weiter. Es waren bewegende Momente, wenn die Mädchen und Jungen mit dem Mikrofon in der Hand zum ersten Mal in ihrem Leben vor solch einer Kulisse standen. Und was mag in den Köpfen der Geflüchteten vorgegangen sein, die nach so viel Elend und Schrecken, die sie während ihrer Flucht erlebt haben, nun in einem Show-Ensemble mitwirken konnten. Die strahlenden Gesichter aller Akteure gaben darauf die perfekte Antwort.
 

Young_Americans_Leins
Worte des Dankes durften nicht fehlen. Hauptorganisator Martin Leins von der Musikschule Höxter sprach den Gastfamilien, die für vier Übernachtungen die jungen Amerikaner aufgenommen hatten, seinen herzlichen Dank aus. Am Ende der Show galt dann ihm der Dank für die Organisation, die er gemeinsam mit Alexander Käberich von der Musikschule Holzminden übernommen hatte. Der einzige Deutsche der Young Americans, Maurice Meuschel aus Celle (rechts), führte nicht nur als Dolmetscher durch die Show, sondern überreichte Martin Leins für seinen unermüdlichen Einsatz einen Erinnerungsteller.


„Was wir heute hier erlebt haben, ist Integration, wie man sie sich nicht besser vorstellen kann.“ Michael Heib, Europa-Geschäftsführer der Young Americans, machte noch einmal deutlich, welche Kraft von der Musik ausgeht und wie verbindend solch eine Aktion wie dieser Workshop sein kann. „Hier wurde jedem deutlich, dass wir alle in einem Boot sitzen!“ Bei mehr als 20 Nationen auf der Bühne seien neue Freundschaften entstanden und Barrieren abgebaut worden. Der donnernde Applaus zeigte, dass das Konzept der Young Americans, die Menschen auf der ganzen Welt mit Hilfe der Musik zu verbinden, auch in Höxter auf große Zustimmung getroffen ist.