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Staatssekretär bringt Urkunde aus Düsseldorf mit

Nun hat es der Kreis Höxter schwarz auf weiß: Er kümmert sich um das Ziel, eine zukunftsfähige Mobilität in den Kommunen und im Kreis zu gestalten. Denn als Mitglied im „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ unterstützt er dessen Motto: „Für nachhaltige Mobilität. Für mehr Lebensqualität.“

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Urkundenübergabe im Kreishaus: Michael von der Mühlen (links), Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, händigt Kreisdirektor Klaus Schumacher die Urkunde aus, mit der die Mitgliedschaft des Kreises Höxter im Zukunftsnetz Mobilität NRW bescheinigt wird.

„Um die verkehrlichen und demographischen Entwicklungen der kommenden Jahrzehnte meistern zu können, sind neue und nachhaltige Mobilitätskonzepte gefragt“, sagte Staatssekretär Michael von der Mühlen bei seinem Besuch im Kreishaus in Höxter. „Deshalb freue ich mich, dass der Kreis Höxter sich als eine von 57 Kommunen in NRW dazu entschieden hat, Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität zu werden.“ Die von Minister Michael Groschek unterschriebene Mitgliedsurkunde überreichte er an Kreisdirektor Klaus Schumacher, der dabei unterstrich, wie stark die Region sich auf diesem Gebiet engagiere. „Aus dem Hochstift machen der Kreis Höxter und die drei Städte Marienmünster, Nieheim und Willebadessen mit sowie aus dem Nachbarkreis die Stadt Paderborn und die Gemeinde Altenbeken.“

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW besteht seit Frühjahr 2015. Es ist als Initiative des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem ehemaligen Netzwerk „Verkehrssicheres NRW“ hervorgegangen. Für den Kreis Höxter ist die Koordinierungsstelle OWL zuständig (Sitz beim nph in Paderborn). Die Ansiedlung der Koordinierungsstellen bei den Verkehrsverbünden soll Synergieeffekte schaffen und Parallelstrukturen vermeiden.

Kommunen die sich für die Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW entscheiden, profitieren auf vielfältige Weise. Best-Practice-Beispiele sowie der interdisziplinäre Austausch zwischen Kommunen, Land, Hochschulen und Fachleuten gewährleisten einen kontinuierlichen Wissenstransfer, die Mitarbeiter werden durch Fachgruppen, Fachtagungen und Workshops kostenlos weitergebildet. Außerdem liefert das Zukunftsnetz immer wieder neue Anregungen für konkrete Maßnahmen vor Ort. In regionalen Fachgruppen werden Informationen und Erfahrungen zu bestehenden Ansätzen und Projekten ausgetauscht.

Für den Kreis Höxter hat Nicolas Witschorek an einer speziellen Ausbildung teilgenommen. Ziel des mehrstufigen Lehrgangs war, Kommunen und Kreise auf die neuen Mobilitätsanforderungen vorzubereiten und sie bei der Entwicklung von kombinierten Angeboten aller Verkehrsträger – von Bus und Bahn über Fahrrad, Fußgänger, Carsharing bis hin zum Mitfahrauto – zu unterstützen. „Den Regionen und Kommunen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu: Sie sollen die aktuellen Herausforderungen als Chance sehen und offensiv nutzen, um sich weiterhin als attraktive Wohn- und Wirtschaftsstandorte zu etablieren“, erläutert der nun als Mobilitätsmanager tätige Witschorek.

„Die Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität bringt uns voran und ergänzt sehr gut unsere Projekte, in denen zukunftsweisende Wege erarbeitet werden, um die Mobilität für Generationen im ländlichen Raum zu sichern“, verweist Klaus Schumacher, auf das Modellvorhaben Land(auf)Schwung und die LEADER-Regionalförderung.